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 Betreff des Beitrags: Wer hat die Blauschwarze Holzbiene beobachtet?
BeitragVerfasst: 01. Apr. 2006, 20:07 
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Registriert: 19. Apr. 2004, 23:05
Beiträge: 50
Wohnort: 35 781 Weilburg
Wer hilft mit? Gesucht werden Beobachtungs- bzw. Funddaten der Blauschwarzen (Großen) Holzbiene Xylocopa violacea (L.) aus den letzten 10 Jahren (oder auch früher). Die Blauschwarze Holzbiene ist eine der wenigen Bienenarten (Hautflügler; Hymenoptera, Apidae), die von jedem Naturbeobachter sicher erkannt werden kann.

Die Blauschwarze Holzbiene ist vom zeitigen Frühjahr bis in den warmen Herbst hinein zu beobachten. Sie ist etwas größer als eine Hummelkönigin, aber nicht farbig wie diese, sondern völlig blauviolett-schwarz glänzend mit dunklen Flügeln und geringer Behaarung. Sie nistet in Totholz jeglicher Art (Balken, Pfosten, Äste und Stämme von (Obst-) Bäumen) in sonnenexponierten Lagen, besonders gerne im Siedlungsbereich (Streuobstwiesen, Gärten, Parkanlagen). Hier kann man sie im Frühjahr bei der Paarung und im Frühsommer bis in den Hochsommer hinein bei der Brutversorgung an den ca. 11 mm großen Eingangslöchern beobachten. Im Spätsommer erscheinen die Bienen der neuen Generation oft an den Nistplätzen bei der Suche eines Winterquartiers und beim Sonnenbaden. Auch beim Blütenbesuch wird die Blauschwarze Holzbiene häufig beobachtet. Sie bevorzugt großblütige Schmetterlinsgblütler und Lippenblütler (Fabaceae bzw. Lamiaceae): Im Frühjahr häufig an Glycinie (Wisteria sinensis) oder Goldregen (Laburnum), im Sommer mit Vorliebe an der Gartenplatterbse (Lathyrus latifolia), an Blüten von Bohnen und Erbsen, an Roten und Weißen Taubnesseln (Lamium) oder Gartensalbai (Salvia officinalis). Deutschlandweit ist sie eine Art der Vorwarnliste.

Wer Beobachtungen beisteuern kann, möge sich bitte wenden an:
Dr. Ulrich Frommer, Grünberger Str. 16 B, 35 390 Gießen
E-Mail: u-frommer@web.de


Alle Beobachtungen sind wertvoll! (Beobachter/in mit Adresse, E-Mail, Telefon-Nr. wegen Rückrufs, Beobachtungsort, Datum, Was hat die Holzbiene gemacht? Wie viele Tage wurde sie beobachtet? etc.). Wenn es längere Zeit her ist, genügt auch die (ungefähre) Jahreszahl der Beobachtung. Wichtig ist die präzise Ortsangabe (Gemeinde und Gemarkung bzw. Ortsteil), wenn möglich eine Höhenangabe (m üNN).


Dateianhänge:
Dateikommentar: Zeichnung: E. Scheuchl
Xylocopa-ZeichnungA.jpg
Xylocopa-ZeichnungA.jpg [ 39.5 KiB | 38636-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Foto: A. Buschinger
Xylocopa an BohneA.jpg
Xylocopa an BohneA.jpg [ 54.09 KiB | 38624-mal betrachtet ]

_________________
Dipl.-Biol. Dieter Bretz
35 781 Weilburg
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BeitragVerfasst: 04. Apr. 2006, 07:22 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1337
Wohnort: Reinheim
Habe noch ein Bild von Xylocopa aus 2005 gefunden.
Wurde Herrn Frommer bereits mitgeteilt.
Ich bitte um weitere Meldungen: Wissenschaftliche Arbeiten sollte man unterstützen!

Viele Grüße,
A. Buschinger


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Dateikommentar: Xylocopa an Marguerite, Reinheim/Zeilhard am 10. Juni 2005
Zei 10.6.05 Xylocopa web.jpg
Zei 10.6.05 Xylocopa web.jpg [ 41.54 KiB | 38637-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 04. Apr. 2006, 18:09 
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Registriert: 11. Jul. 2005, 20:27
Beiträge: 16
Wohnort: Münster
"2006 - Erste Holzbiene des Jahres in Dreieich (Großraum Frankfurt/M) am 19. März gesichtet. Wetter sonnig, Temperatur im Schatten +10.5ºC!
Gefunden hier:
http://www.hymenoptera.de/html/index.ph ... &sid=#1182
Dort kann sicherlich genaueres erfragt werden.

Diese Art scheint sich brutal gen Norden auszubreiten.

Leider habe ich Xylocopa in Münster noch nicht entdecken können.

Gruß

_________________
Dieter Kosmeier
Webmaster www.hornissenschutz.com


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BeitragVerfasst: 05. Apr. 2006, 08:59 
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Registriert: 07. Jul. 2005, 18:36
Beiträge: 16
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versteht mich jetzt bitte nicht falsch, aber warum freut ihr euch das sich die Art gegen Norden ausbreitet???

Lässt dass nicht darauf schliessen, dass der Lebensraum im Norden für diese Art immer günstiger wird, und somit für andere Arten ungünstiger?oder?

Grüsse vom Peter, der nicht wirklich Ahnung von Holzbienen hatt!


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BeitragVerfasst: 05. Apr. 2006, 16:17 
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Registriert: 14. Dez. 2004, 15:25
Beiträge: 15
Herr Kosmeier, auf Ihrem Breitengrad soll X. violacea schon vor längerer Zeit nachgewiesen worden sein (DUDLER, 1986).

Und im Rhein-Main-Gebiet, speziell Reinheim Stadt und OT Spachbrücken habe ich sie schon vor ca. 15 Jahren an zwei Stellen beim Blütenbesuch beobachten und fotografieren können. (Vorher war ich ja fast noch mit Daumennuckeln beschäftigt, und da ist sie mir womöglich nicht aufgefallen! :D )

Herr Buschinger, wann war sie Ihnen denn erstmals dort über den Weg geflogen?

DUDLER, H. 1986. Nachweis der Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea (L., 1758)) in Westfalen (Hymenoptera, Anthophoridae). Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft ostwestfälisch-lippischer Entomologen , 3 (36): 104.

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 05. Apr. 2006, 18:20 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
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Wohnort: Reinheim
Vermutlich hat das Vordringen der Holzbiene seine Ursache in dem (unerfreulichen) Klimawandel. Es erfolgt allerdings von Natur aus, und doch recht langsam. Gegen den Klimawandel können wir leider nichts tun, jedenfalls nicht kurzfristig.
Die Tiere sind nach menschlichem Ermessen nicht schädlich, und sie konkurrieren wohl auch nicht mit anderen Arten. Allenfalls könnten sie im Frühjahr für die koloniegründenden Hummelköniginnen eine Nahrungskonkurrenz darstellen. Xylocopa violacea ist in Wärmegebieten Deutschlands (z.B. Kaiserstuhl) schon „immer“ beheimatet.
Aufgrund der sehr speziellen Ansprüche an den Nistplatz denke ich allerdings nicht, dass die Holzbiene jemals sehr häufig wird (Gegenargumente erwünscht! Ich kann das auch nur vermuten).
Die wirklich schönen Tiere stellen damit m.E. eine wirkliche Bereicherung unserer Fauna dar, über die man sich uneingeschränkt freuen kann.

@ Tamandua: Genau weiß ich nicht, wann ich sie bei uns das erste Mal gesehen habe. Muss so „gefühlte“ 10-15 Jahre her sein. In der Erinnerung vermischen sich bei mir die Beobachtungen hier, im Mittelmeerraum, und andernorts.

Eine meiner letzten Begegnungen war auf Sri Lanka. Dort wohnte eine Holzbienenart in den Balken eines Nationalpark-Museums. Sie bohrten Löcher, in die ich meinen Daumen stecken konnte. Ob sie schaden? Wahrscheinlich zerlegen sie das Museum im Wettlauf mit Termiten.
Das Bild (bitte anklicken!) zeigt ein Männchen, das ich nur deshalb abschießen konnte, weil es sich immer am selben Platz niederließ um mit seinen schönen blauen Augen auf Weibchen zu warten und zwischendurch Nebenbuhler zu verjagen. Leider doch etwas unscharf, bei der Hitze sind die Poikilothermen eindeutig im Vorteil.

Ich wünsche viele schöne Frühjahrsbeobachtungen!
A. Buschinger


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Xylocopa Sri Lanka web.jpg
Xylocopa Sri Lanka web.jpg [ 46.93 KiB | 38638-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Sie sind wieder da!
BeitragVerfasst: 06. Apr. 2006, 09:26 
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Heute, 06.04.2006, sah ich die erste Xylocopa für dieses Jahr!
Um 10:42 MESZ saß sie vor einem Bambusrohr (Bild 1), in dem sie vermutlich überwintert hat. Nachts war noch leichter Frost (Raureif, aber der Molchtümpel nicht zugefroren). Jetzt herrschte eine Lufttemperatur von 6.5 C, aber in der Sonne war es natürlich wärmer.
Bild 2: Sie flog weg und ließ sich an der Hauswand zum ausgiebigen Sonnenbad nieder.


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2006 Frühjahr Xylocopa 003web.jpg
2006 Frühjahr Xylocopa 003web.jpg [ 66.01 KiB | 38614-mal betrachtet ]
2006 Frühjahr Xylocopa 005web.jpg
2006 Frühjahr Xylocopa 005web.jpg [ 52.38 KiB | 38617-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Apr. 2006, 10:24 
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Die Biene wollte ich nicht schlecht machen, das sich eine so schöhne Art ausbreitet ist natürlich (zumindestens für den estetischen Menschen) zu begrüssen. Leider wird der Klimawandel,
der nur zum Teil natürlich ist, dazu führen das einige Arten (gerade bei den Faltern giebt es wohl einige) die nur hier oben vorkommen, zurückgedrängt werden und evtl. sogar ganz verschwinden.

Ich wollte darauf hinweisen dass (soviel ich jetzt über diese Art weiss) es sich hierbei nicht um das Erholen des Bestandes einer zwar nicht häufigen aber auch nicht wirklich bedrohten Art handelt, sondern um eine Klima bedingte Ausbreitung, die natürlich einen recht bitteren Nachgeschmack hatt.

mfg Peter


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 Betreff des Beitrags: Wunderschönen Guten Morgen!
BeitragVerfasst: 07. Apr. 2006, 09:52 
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@ Peter: Schon recht! Man kann über solche Dinge auch nie zuviel nachdenken.

Jetzt aber zum "Guten Morgen" und zum zugehörigen Bild:

Erst mal in der warmen Sonne gemütlich abhängen. So fängt doch ein wirklich guter Tag an! :D --- Gibt's etwa Widerspruch? :P

Foto heute, 11:00 MESZ
A. Buschinger


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2006 Frühjahr Xylocopa2 001web.jpg
2006 Frühjahr Xylocopa2 001web.jpg [ 117.8 KiB | 38608-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Xylocopa erstmals (?) im Odenwald
BeitragVerfasst: 01. Apr. 2007, 17:17 
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Beiträge: 1337
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Ich hole mal den alten thread wieder hoch:
Zu meiner großen Überraschung sah ich heute, 01.04.2007, gegen 16:00 eine Xylocopa violacea sammelnd an dem gerade üppig blühenden Ribes:
Im Odenwald, bei Fränkisch-Crumbach!
Das WE-Grundstück besuche ich seit 1990, und nie zuvor habe ich diese Art dort gesehen.
Am Rand des Odenwaldes, an der Bergstraße sowie bei Reinheim/Zeilhard, ist sie seit Jahren heimisch. Aber das Vordringen richtig hinein in das Mittelgebirge kommt mir doch bemerkenswert vor.
Es hat zweifellos etwas auf sich mit der Ausbreitung der Blauen Holzbiene!

Viele Grüße,
A. Buschinger

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 Betreff des Beitrags: Xylocopa am 28. Januar 2008
BeitragVerfasst: 29. Jan. 2008, 08:43 
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Beiträge: 1337
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Ich schreibe mal in diesem thread weiter.

Gestern, 28. Jan. 2008, lag vor meinem "Bienenstand", der Nistgelegenheit für Wildbienen, ein Xylocopa violacea-Weibchen.
Sie lag bedächtig strampelnd auf dem Rücken, bei 7 Grad C und völlig bedecktem Himmel.
Irgendwelche Anzeichen von Störungen, etwa durch an den Nisthölzern pickende Vögel, waren nicht zu erkennen.
Ich habe das Tierchen vorsichtig an den Eingang eines Bambusrohres gesetzt, in dem Xylocopas den Winter 06/07 überstanden hatten. So lange ich mich in der Nähe bewegte, ging sie immer wieder mit erhobenen Beinen in Abwehrstellung. Als ich später nachsah, war sie weg, hoffentlich in den Bambus gekrabbelt.
Milben, so wie in einem anderen thread gezeigt, hatte sie nicht.
( http://www.ameisenschutzwarte.de/forum/ ... .php?t=524 )
Es ist mir nicht klar, weshalb das Tier bei so niedriger Temperatur derart zur Unzeit das Winterquartier verlassen hat.

Falls jemand Ähnliches beobachtet, können wir das ja hier sammeln.

Viele Grüße,
A. Buschinger

Ergänzung:
Heute, 29. Jan. 08, bei Sonne und ca. 10 Grad C, sonnte sich das Weibchen von gestern (es war dasselbe: Gestern hatte sie sich beim Sturz einseitig auf dem Rückenpelz eingestaubt :D )
zwischen 13:50 und 15:30 ausgiebig, krabbelte immer wieder an andere Stellen auf dem „Bienenstand“, flog aber nicht ab. Es wäre auch außer ein paar Krokussen und einem blühenden Seidelbast nichts zu finden gewesen. Ich habe daneben einen Baum beschnitten und konnte immer wieder mal einen Blick darauf werfen.

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Zuletzt geändert von Buschinger am 29. Jan. 2008, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Jan. 2008, 10:14 
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Registriert: 05. Dez. 2007, 16:19
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Hallo Herr Buschinger,

mich würde interessieren, welche Nisthilfen sie in ihrem Garten aufgestellt haben, dass die Holzbienen bei Ihnen nistet.
Ich selbst beobachte jedes Jahr aufs Neue, dass die Holzbiene am Muscatellersalbei Nektar und am Türkenmohn Pollen sammelt.

Ich würde der Biene gerne, bei mir im Garten, ein neues Zuhause bieten.

Gruß
Karsten Grotstück


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BeitragVerfasst: 29. Jan. 2008, 15:34 
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Wohnort: Reinheim
Lieber Herr Grotstück,

In der „Ameisenschutz aktuell“ Jg. 14, 2000, Heft 1, S. 12 ff, habe ich ausführlich darüber berichtet.

Am Anfang siedelten sie in einem Pfirsichbaum-Stamm, den ich ca. 80 cm hoch hatte stehen lassen, nachdem ich den Baum wegen Kräuselkrankheit beseitigen musste. Als der Stumpf dann weggefault war, habe ich ein etwa gleich großes Stück Fichtenstamm (Durchmesser ca. 15 cm) dort „eingepflanzt“. Auch der wurde nach 2-3 Jahren zum Nestbau angenommen.

Jetzt sind sie in einem Stück Weidenstamm, das ich an den Bienenstand gebunden habe, und in ein paar durchgefaulten, aber trockenen Aststücken von Zwetsche, die eigentlich als Brennholz dienen sollten. Sie sind also nicht wählerisch. Nur ein sonniger Standort muss es sein.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg!

Viele Grüße,
A. Buschinger

Hier noch ein paar aktuelle Bilder:


Dateianhänge:
Dateikommentar: Der "Bienenstand" im Mai 2006. Zwei Nester sind in dem hellen Weidenstamm rechts.
2006-Mai-Xylocopa-005web.jpg
2006-Mai-Xylocopa-005web.jpg [ 113.08 KiB | 38391-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Im Anschnitt des Zwetschen-Astes wurde ein Bau angelegt, weitere 2-3 entstanden weiter hinten im Ast. Jetzt steht das Feuerholz unter Naturschutz!
2006-Mai-Xylocopa-001web.jpg
2006-Mai-Xylocopa-001web.jpg [ 97.15 KiB | 38400-mal betrachtet ]
Dateikommentar: April 2007: Der Ast wurde oben auf den "Bienenstand" gelegt. Die "Zimmermannsbienen" legen weitere Nester an, wie man an den Spänen sehen kann!
2007-April-27-015web.jpg
2007-April-27-015web.jpg [ 98.33 KiB | 38385-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Erster Flug am 7. Februar 2008
BeitragVerfasst: 07. Feb. 2008, 15:31 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1337
Wohnort: Reinheim
Heute, 7.2.08, um 14:00 sah ich die erste Xylocopa in meinem Garten frei umher fliegen. Sie suchte dann am "Bienenstand" nach einem Loch.

Viele Grüße,
A. Buschinger

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 Betreff des Beitrags: Xylocopa und Osmia
BeitragVerfasst: 24. Feb. 2008, 09:13 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1337
Wohnort: Reinheim
Am 23.02.08 flog eine Xylocopa. Heute, 24.2., morgens sitzt sie in einer Röhre und wärmt sich in der Sonne auf.
Außerdem sind heute die ersten Osmia cornuta-Männchen geschlüpft.

Viele Grüße,
A. Buschinger

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