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 Betreff des Beitrags: Auftauchen von Pygmäenarbeiterinnen (Lasius brunneus)
BeitragVerfasst: 13. Apr. 2008, 08:07 
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Registriert: 13. Apr. 2008, 07:11
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Die Vorgeschichte:
Seit ca. 2 Wochen breiten sich in unserer Wohnung Ameisen aus. Aufgrund der Bestimmung durch Prof. Buschinger weiß ich nun, dass wir Lasius brunneus mitgemietet haben – manchmal bekommt man halt mehr, als man erwartet hat. (Der Vermieter ist informiert)

Wir haben es natürlich zuerst mit handelsüblichen Ködern versucht, sind dann aber im Schlafzimmer förmlich überrannt worden, so dass wir in einem Nachtischschälchen eine Mischung aus Bier, Honig und Borax aufgestellt haben, in der Hoffnung die Ameisen zu konzentrieren (und vom Bett abzulenken). Die Mischung zeigte sich als extrem interessant, es entwickelte sich sofort eine deutliche Straße, wobei ein Großteil der Arbeiterinnen in dem Gemisch ertrunken ist, und nur ein Bruchteil zum Nest zurückgekehrt ist.
Die Anzahl der ertrunkenen Ameisen lässt sich nur schätzen, es war nach der ersten Nacht eine ca. 1 cm hohe Schicht, nach der zweiten ebenfalls. Am dritten Tag waren deutlich weniger Ameisen zu sehen, und hier ist mir der Größenunterschied aufgefallen.

Es zeigten sich vermehrt Arbeiterinnen, die deutlich kleiner waren als die anderen. Die Abbildungen von Pygmäenarbeiterinnen, die ich gefunden habe, passen exakt auf meine Beobachtungen. Meine Frage ist nun, ob das bedeuten könnte, dass der Kolonie die Arbeiterinnen ausgehen (und unser Vorgehen sinnvoll ist) oder ob es einfach gar nichts bedeutet und ich mir keine Hoffnungen machen sollte.

Vielen Dank,

Silke


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Apr. 2008, 09:22 
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Registriert: 12. Jun. 2007, 10:27
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Das habe ich auch noch nicht gehört, daß Ameisen auf Bier stehen! Sind Sie sicher das die Ameisen tot sind? Vielleicht schlafen die nur ihren Rausch aus. Prost!
:shock:

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat sich ihr Problem nicht erledigt. Die toten Ameisen mögen ihnen zwar viel erscheinen, aber es wird nicht lange dauern und es ist alles wieder beim alten.

Das nur wenige zum Nest zurückkehren ist nicht gut. Wenn Sie dauerhaft Erfolg haben wollen, muss sich das ändern.


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BeitragVerfasst: 14. Apr. 2008, 16:00 
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Registriert: 13. Apr. 2008, 07:11
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Wir haben es ausprobiert, die Mischung "Bier und Honig" war deutlich attraktiver als Honig alleine - hätte ich auch nie gedacht, aber wenn es funktioniert...

Das mit dem dauerhaft Erfolg haben ist so eine Sache. Wir wohnen in einem größtenteils landwirtschaftlich genutzten Gebäude, es gibt bei vorsichtigem Hinsehen mehr Ein- und Ausgänge für Ameisen als man es sich überhaupt vorstellen kann, und der Versuch alle diese Wege zu verschließen ist wohl einfach aussichtslos (und wird von unseren Vermietern auch nicht gemacht werden).
Anscheinend ist alles was ich versuchen kann, den Ameisen den Zugang zur eigentlichen Wohnung so schwer wie möglich zu machen und eventuell über das richtige Gift die Nester zu vergiften (Ich suche im Moment nach einem Mittel mit Fipronil, da in einem Thread stand, dass das wohl auch das Nest kontaminiert)

Ich weiß nur einfach nicht genug über Ameisen (habe ich festgestellt). "Merken" Ameisen, wenn bestimmte Futterstellen dazu führen, dass nur Bruchteile der Arbeiterinnen zurückkommen?
Werden ehemals erfolgreiche Futterstellen in bestimmten Zyklen wieder angelaufen um festzustellen, ob da immer noch was ist, oder werden Späher überall hingeschickt um festzustellen, wo etwas sein könnte?

Im Moment ist im Schlafzimmer absolute Ruhe, seit 2 Tagen nicht eine einzige Ameise (vielleicht haben die alle einen Kater), aber ich traue dem Frieden nicht so richtig).

Liebe Grüße,
Silke


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BeitragVerfasst: 15. Apr. 2008, 07:08 
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Registriert: 15. Apr. 2008, 06:49
Beiträge: 1
Hallo!
Auch wir haben (hatten?) ein Problem mit der Lasius brunneus. Normale Köderdosen haben überhaupt nichts gebracht und auch das teure Drax Ameisengel PF - Grün brachte keinen Erfolg obwohl es für lasius brunneus geeignet sein soll. Vor 2 Wochen versuchte ich mein Glück mit Nexa-Lotte Ameisengel. Ich habe es im Haus und um das Haus ausgebracht und die Ameisen gingen tatsächlich dran. Einige Ameisen starben im Gel aber viele Ameisen verschwanden nach der Nahrungsaufnahme. Bereits am nächsten Tag waren nur noch sehr wenige Ameisen im Haus und diese schienen mir extrem langsam zu sein. Jetzt nach 2 Wochen habe ich keine lebende Ameise mehr im Haus gesehen und hoffe natürlich, dass es so bleibt. Da wir im Grünen wohnen, umgeben von Bäumen ist mir natürlich schon klar, dass immer wieder Ameisen in Haus gelangen werden und ich mit dem Mittel den Befall nur eindämmen kann aber nie ganz stoppen.

Gruß Gerhard


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BeitragVerfasst: 15. Apr. 2008, 17:50 
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Registriert: 07. Jul. 2005, 10:19
Beiträge: 771
Hallo,

das Ameisengel enthält Fipronil. Die langsame Fortbewegung der Ameisen einige Stunden nach Köderaufnahme ist typisch für diesen Wirkstoff, aber auch für Spinosad. Diese Vergiftungserscheinung ist nicht reversibel, es folgen Paralyse und schließlich der Tod. Die weitaus meisten Ameisen verenden im Nest, die toten Arbeiterinnen in der Dose sind wohl eher im Gel hängen geblieben und ersoffen.
Zur Lockwirkung von Alkohol: gärendes Fallobst etc. wird gerne von Ameisen (Lasius, Myrmica) aufgesucht. Wespen nerven, wenn sie einem ständig ans Bierglas gehen. Gut möglich, dass das Bier den Honig aufgrund des Alkohols attraktiver gemacht hat. Vielleicht war der Honig aber auch einfach zu fest oder zu zäh und wurde einfach aufgrund der nun flüssigeren Konsistenz besser angenommen. Lasius-Arten ziehen Honig-oder Zuckerwasser einem festen Honig vor. Dies ist übrigens auch der Grund für das Versagen vieler Fertigköder: sie sind oft von knetartiger Konsistenz und somit kaum von den Ameisen aufzunehmen.
Zu den "Pygmäenarbeiterinnen": diese treten in der Koloniegründungsphase auf. Kann sein, dass die Kolonie noch relativ jung ist und deshalb noch Pygmäen neben den normal großen Arbeiterinnen vorhanden sind. Mit Erfolg oder Nichterfolg der Bekämpfung hat es nichts zu tun. Auch wenn viele Ameisen in der Brühe ertrunken sind, kann man annehmen, dass viele mit vollem Bauch ins Nest gelangten. Also vorsichtiger Optimismus und zur Erfolgskontrolle im Abstand von einigen Tagen Köderproben (ohne Wirkstoff) auslegen!

Viele Grüße
G.Heller


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 Betreff des Beitrags: Fipronil scheint funktioniert zu haben
BeitragVerfasst: 26. Apr. 2008, 08:34 
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Registriert: 13. Apr. 2008, 07:11
Beiträge: 12
Angesetzt wurde eine Mischung aus Bier, Honig und Celaflor (Wirkstoff Fipronil)
Da ich keine Haustiere oder Kleinkinder habe, habe ich die Mischung einfach in die Mulde einer Untertassenrückseite gegeben und eine Spur zur Ameisenstraße gezogen. Die Mischung wurde gut angenommen und es entwickelte sich ein reger Lieferverkehr zum Nest.
Nach 24 Std zeigten sich vermehrt Ameisen mit Koordinationsstörungen (Rückwärtslaufen, langsame und zuckende Bewegungen), nach ca 48 Std waren keine Ameisen mehr zu sehen.
Das ist jetzt eine Woche her. Ich habe vorgestern Zuckerwasser und Leberwurst aufgestellt, die bisher unberührt geblieben sind - werde es weiter beobachten und berichten, ob neue Ameisen auftauchen.
Irritierend daran ist, dass die Ameisen im Schlafzimmer auch verschwunden sind, und das schon vor dem Celafloreinsatz in der Küche. Vielleicht haben die lieben Tierchen auch nur eine bessere Nahrungsquelle gefunden - wir werden sehen.
Gruß,
Silke


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 Betreff des Beitrags: Und da sind sie wieder
BeitragVerfasst: 28. Mai. 2008, 20:11 
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Registriert: 13. Apr. 2008, 07:11
Beiträge: 12
Vor ca 2 Wochen lagen in der Küche an der Stelle, an der vorher lebendige Ameisen zum Vorschein kamen, tote Ameisen. Unterschiedliche Größe, am auffälligsten waren 2 deutlich größere (ca doppelt so groß, wie die anderen). Das Ganze erinnerte deutlich an einen "Hausputz", irgendjemand schien da tote Ameisen in meiner Küche zu entsorgen.
Seitdem entdecke ich immer mal wieder eine einzelne Ameise (Lasius brunneus, die erkenne ich inzwischen), die ziellos in der Küche herumirrt. Mal 2-3 Tage gar keine, dann wieder eine, dann wieder Ruhe - Köder wurden nicht angerührt. Die Ameisen, die ich sehen konnte, waren alle deutlich desorientiert und zeigten Anzeichen einer Vergiftung, obwohl gar kein Gift auslag.
Gehe ich recht in der Anname, dass da ein neuer "Untermieter" eingezogen ist, und es sich gerade in dem leeren Nest bequem macht und sich dabei an den Giftresten vergiftet?
Oder deutet das "Liegenlassen" der Köder darauf hin, dass es sich wirklich um verirrte Späher handelt?
Ratlose Grüße,
Silke


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Mai. 2008, 07:03 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1419
Wohnort: Reinheim
Hallo Nochoi,

Da kann ich auch nur spekulieren!

Dass ein neues Volk eingezogen ist, halte ich für unwahrscheinlich. Eher glaube ich, dass das alte Volk noch nicht restlos vernichtet ist. Möglicherweise sind weitere Ameisen aus Puppen geschlüpft. Die Puppen werden nicht gefüttert, so dass sie der ersten Vergiftung entgangen sein könnten. Ein "Hausputz", Entsorgung von Leichen und Abfall, ist dann sehr wahrscheinlich.
Sie können nur beobachten und, falls zunehmend mehr Ameisen auftauchen, mit verschiedenen Ködermischungen experimentieren, so wie das Frau Hellwig hier wiederholt geschrieben hat.

Viele Grüße,
A. Buschinger

_________________
!!! EINHEIMISCHE HAUSAMEISEN SIND KEINE SCHÄDLINGE per se !!! - Sie nutzen nur Baufehler bzw. Bauschäden zur Anlage ihrer Nester. Dies ist anders bei Exoten wie Pharaoameise, Pheidole spp. usw..


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 Betreff des Beitrags: Sieht gut aus
BeitragVerfasst: 29. Mai. 2008, 07:16 
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Registriert: 12. Jun. 2007, 10:27
Beiträge: 141
Hallo,

das nach 2 Wochen noch vereinzelt Ameisen anzutreffen sind, ist bei einer grossen Kolonie normal. Bei mir waren auch nach 3-4 Wochen vereinzelt noch einige Arbeiterinnen zu sehen. Sie zeigten aber wie bei Ihnen Vergiftungserscheinungen. Ich denke, es ist wie Herr Buschinger gesagt hat. Es sind danach noch einige Ameisen geschlüpft oder übrig geblieben.

Herr Heller hat mal in einem früheren Beitrag beschrieben, das Ameisen mit Fipronilvergiftung im Nest die vergiftete Nahrung wieder erbrechen und dadurch das Nest kontaminieren. Die verbliebenen Ameisen nehmen das Gift dann über diesen Umweg auf und verenden später.

Nach 4 Wochen sollte dann Ruhe sein.

Gruss


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 Betreff des Beitrags: Die Hoffnung geht weiter...
BeitragVerfasst: 30. Mai. 2008, 19:42 
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Registriert: 13. Apr. 2008, 07:11
Beiträge: 12
Ich danke für die Antworten und werde das Ganze mal weiter beobachten. Das Bier, das ich untergemischt habe, war übrigens Pils - Herforder, um es genau zu benennen. Ob die Ameisen auch Vorlieben für bestimmte Sorten haben, ist mir allerdings dann auch nicht bekannt, vielleicht kann da ja wer anders eine Testreihe starte, ich hatte nur die eine Sorte im Haus :-)

Ein schönes Wochenende an alle,

Silke


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 Betreff des Beitrags: Statusbericht nach einem Monat
BeitragVerfasst: 18. Jun. 2008, 16:55 
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Registriert: 13. Apr. 2008, 07:11
Beiträge: 12
Ich wage es kaum zu schreiben - aber im Moment ist hier absolute Ruhe. Keine Ameise zu sehen, weder tote, noch lebendige. Selbst bei der letzten Geburtstagsfeier, nach der ich leichtsinnigerweise absolutes Chaos in der Küche hatte (Kinderkekskrümel und Apfelsaftspuren auf dem Boden, Tellerstapel auf der Spüle - das übliche Durcheinander wenn man Nachmittags für die Freunde mit Kindern anfängt und Abends die ohne Kinder vorbeikommen) habe ich keine unangenehmen Besucher gehabt.
Inzwischen hat eine freundliche Spinne ihr Netz vor dem oberen Ausgang gebaut...
Ich werde weiter beobachten - vorm Haus habe ich noch Unmassen Ameisen, aber solange die da unten bleiben haben sie meinen Segen.
Optimistische Grüße,
Silke


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 Betreff des Beitrags: hier krabbelt nichts
BeitragVerfasst: 20. Mai. 2009, 06:05 
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um nicht weiter Sandrys Thread mit meinen Ameisen zu kreuzen, hielt ich es für sinnvoll mal in meinem alten ein Update zu geben.

Hier herrscht gespenstische Stille.
Nachdem vor nunmehr fast einem Monat kurzfristig Aktivität zu erkennen war (Müll, der aus der Wand geworfe wurde), war es das auch. Keine Späher, keine verlaufenen Ameisen, keine weiteren Müllhaufen.
Da ich mir beim Holzhacken das Bein angeschlagen habe (mit dem Hammer, nicht mit der Axt) und deshalb das Putzen nicht so recht funktioniert (Saugen und Bein hochlegen geht nicht), gibt es aktuell definitiv genug spannende Futterquellen in der Küche.

@Buschinger: nun habe ich mich so an eine saubere Küche gewöhnt, ich putze weiter *g* Vielleicht sollte ich den andern Ameisen im Garten ein Dankesgeschenk machen :-) Wobei mich da letztes Jahr eine gebissen hat die rot und mindestens 1,5 cm lang war. Den Biß hat man noch 4 Monate lang gesehen... Doch keine Geschenke.

Langsam fange ich an mich zu entspannen - ob sich die neuen Mitbewohner wohl an den Fipronilresten des letzten Jahres vergiftet haben?
Vielleicht haben auch die letzjährigen Ameisen Warnschilder aufgestellt.

Ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass sich die Sache für dieses Jahr erledigt hat. Sandy, Kopf hoch, es gibt ein Leben ohne Ameisen *hoff* :D

Ich berichte weiter, wenn sich was Neues ergeben sollte...

Liebe Grüße
Silke


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Mai. 2009, 18:54 
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Hallo Silke,

vielen Dank für den netten Beitrag. Wir sind zu Hause übrigens wieder relativ schnell zur bewährten Unordnung in der Küche übergegangen. Da kann Herr Buschinger noch so sehr die Vorzüge von Ameisen im Haus anpreisen.

Für den Müll vor dem Ameisenausgang kann es noch eine andere Erklärung geben. Ameisen zermahlen ja bekanntlich gerne Isoliermaterial. Dieses Material liegt zum Teil einfach irgendwo hinter dem Ausgang. Wenn Sie nun Türen in der Wohnung auf und zu machen entsteht immer irgendwo ein Über- und ein Unterdruck. Diese Druckunterschiede sorgen dafür das dieses extrem leichte Mehl herausgepustet wird.
Ich hatte eine solche Situation nach dem Urlaub. Als wir wieder zu Hause ankamen, sah ich in einer Ecke einen kleinen Haufen Isoliermaterial :evil:
und dachte: OH NEEE!
Ich habe aber nie wieder eine Ameise im Haus gesehen. Erst später entdeckte ich den Zusammenhang zufällig.

Es grüßt
mh


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BeitragVerfasst: 19. Aug. 2009, 18:19 
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Waaaaaaah! AMEISE!!!! IN DER KÜCHE !!!!!

OK, war nur eine. Aber auf der Arbeitsplatte, wohin es die freundlichen Mitbewohner bisher nie verschlagen hatte.

Hektik.

Bekannte Einschlupforte - nichts. Spinnweben intakt, Spinne grinst freundlich, scheint nichts dahinter zu rumoren.

Kontrolle unter den Schränken - nichts. Bis auf eine paar Krümel. Geistige Notiz: An besser putzen erinnern.

Schrankkontrolle - nichts. Schon wieder ein paar Krümel (ob die sich vermehren? Vielleicht habe ich in Wirklichkeit eine Krümelinvasion und habe es nur noch nicht mitbekommen?)

Hmmmm - eine einsame Ameise in der Küche und ich verfalle in Panik. Hoffentlich bleibt es bei der einen - obwohl ich mich schon frage, was die da zu suchen hatte... (Und ja, es war Lasius brunneus)
Grumpf

Leicht panisch angehauchte liebe Grüße,
Silke


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BeitragVerfasst: 27. Aug. 2009, 19:55 
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Und es ist auch eine Woche später bei der einen einsamen Ameise geblieben. Wie die auf meine Arbeitsplatte gekommen ist, ist mir immer noch ein Rätsel - aber immerhin hat sie ihr Wissen nicht mit ihren Schwestern geteilt.

Also kann ich eigentlich ein "Immer noch alles ruhig an der Ameisenfront" ausrufen und mich beruhigt in den Sessel zurücksacken lassen. Obwohl es jetzt schon wieder soweit ist, dass ich jeden Krümel und jeden verstreuten Flohsamen für eine potentielle Ameise halte - ob so Phobien entstehen?

Liebe Grüße,
Silke


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